Zehn Regeln, wie man zu effektiven Transaktionen kommt:

2. Suchen Sie sich in Ihrer Wunschkanzlei einen Berater nicht nur mit dem Kopf.
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Beratung:

Macht Ihr Berater hinsichtlich Qualität und Ethos keine Zugeständnisse, auch nicht Ihnen gegenüber, ist er für Sie langfristig am wertvollsten.

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Es ist eine akademische Frage, ob Ihr Berater Ihren Persönlichkeitsmerkmalen entsprechen oder besser sie ergänzen sollte. Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit sind immer obligatorisch. Verhandlungsgeschick ist nicht nur bei Vertragsverhandlungen, sondern auch bei einer etwaigen Prozessführung unabdingbar. Entscheidend für Sie ist vielmehr, ob Ihr Berater Ihre Wertvorstellungen versteht, ob er Ihre Beweggründe nachvollziehen kann, ob er Ihre kommerziellen Ziele erfassen und glaubwürdig zu seinen machen kann. Wenn Sie dabei sind, eine Rechtsanwaltskanzlei kennenzulernen, die von einem Wertekonsens getragen und zugleich von unabhängigen Individualisten geführt wird, sind Sie schon auf dem richtigen Weg. Denn hier ist der Berater, von dem Sie sich am meisten angesprochen fühlen, nicht weit. Der Anwalt, der Ihr Vertrauen verdient hat.

Im Verlauf von Transaktionen verändern sich nicht nur die Themen, es verändert sich auch der Beratungsaufwand. Überpüfen Sie, ob der von Ihnen präferierte Berater in der Lage ist, kurzfristig ein hochqualifiziertes Team für Sie zusammenzustellen, ob er zudem bereit ist, dafür nötigenfalls die Grenzen der eigenen Rechtsanwaltskanzlei zu verlassen. Er wird das vor allem dann tun, wenn sein wie Ihr wichtigster Parameter die Beratungsqualität ist, und nicht etwa ein Kanzleiegoismus.

Wenn Sie mit einem Anwalt ins erste Gespräch gehen, hören Sie auch auf Ihr Gefühl: Werden Sie es gerne zulassen, dass sich dieser Anwalt intime Kenntnisse Ihrer Pläne und Motive erwirbt, damit er von der strategischen Planung bis zur Umsetzung zielführend für Sie tätig werden kann?